Senioren-Assistenz - Plöner Modell

Die Ausbildung basiert auf dem von Ute Büchmann entwickelten Konzept „Qualifizierte Senioren-Assistenz nach dem Plöner Modell“, das 2006 in einem Pilotprojekt im Kreis Plön mit europäischen Geldern gefördert und seitdem ständig weiterentwickelt wurde. Seit dem 8. November 2011 ist die Marke Senioren-Assistenz/Plöner Modell beim Deutschen Patent- und Markenamt eingetragen.


Das Plöner Modell umfasst fünf Bausteine

  1. Vermittlung von Fachwissen und Kompetenzen zur Etablierung auf dem Markt oder Arbeitsmarkt
  2. Das neue Zeitkonzept
  3. Die Reflexionsarbeit
  4. Nachbetreuung, Weiterbildungstreffen und Vernetzung
  5. Hilfestellung bei der Vermittlung

Die Bausteine

1. Vermittlung von Fachwissen und Kompetenzen zur Etablierung auf dem Markt oder Arbeitsmarkt

Bereits 2006 führte Ute Büchmann zusammen mit ihrem Team ein Modellprojekt im Kreis Plön durch. Das Plöner Modell  vermittelt neben dem reinen Fachwissen in der Seniorenbetreuung auch Unterrichtsinhalte wie bspw. Etablierung auf dem Markt/Arbeitsmarkt, Kundengewinnung, Werbung, Selbstpräsentation, Vorteile der Netzwerkarbeit und Pressearbeit.

2. Das neue Zeitkonzept

Zweiter Baustein der heutigen Ausbildung nach dem Plöner Modell ist das neue Zeitkonzept, das es Teilnehmenden ermöglicht, die 120-stündige Seminarreihe in Form von

  • vier Wochenendkursen (Freitag bis Sonntag) oder
  • zwei Wochenendkursen (Freitag bis Sonntag) und einem sechstägigen Blockkurs

zu absolvieren. Für unsere Teilnehmer/innen, die mittlerweile aus 14 Bundesländern und der Schweiz kommen, reduziert sich so die Anzahl der Anreisen.

3. Die Reflexionsarbeit

Dritter Baustein ist das gemeinsame Arbeiten an Ideen und die Zusammenarbeit im Team, an die wir unsere Teilnehmer/innen frühzeitig heranführen. Bereits im ersten Viertel der Ausbildung gibt es eine Einführung in die Erstellung einer Projekt- oder Reflexionsarbeit. In Kleingruppen wählen die Teilnehmer/innen ein selbst gewähltes Thema aus der Senioren-Assistenz, das sie vertiefend bearbeiten. Dieses Thema wird am letzten Seminartag im Plenum präsentiert. Manche dieser Reflexionsarbeiten haben zur Weiterentwicklung des Ausbildungskonzeptes beigetragen.

4. Nachbetreuung, Weiterbildungstreffen und Vernetzung

Der vierte Baustein des Plöner Modells ist die Nachbetreuung der Teilnehmer/innen und ihre Vernetzung. Einmal jährlich lädt Ute Büchmann an allen Standorten die Absolventen/innen der Ausbildung zu Weiterbildungstreffen ein. Diese Treffen haben zum Ziel:

  • Erfahrungen auszutauschen,
  • Fachvorträge anzuhören und Kenntnisse zu vertiefen,
  • Kontakte zu schließen und intensivieren,
  • Kooperationsmöglichkeiten mit anderen Seniorenassistenten auszuloten.

Auf regionaler Ebene haben sich viele Senioren-Assistenten vernetzt. Sie organisieren regionale Netzwerktreffen, beteiligen sich mit Ständen an Messen, haben ein Video produziert und machen gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit. Ein Newsletter informiert alle Senioren-Assistenten monatlich über aktuelle Bewegungen im Netzwerk.


Senioren-Assistenten auf der SenNova-Messe (3. bis 5. Mai 2012) in Hamburg

5. Hilfestellung bei der Vermittlung

Ansprechpartnerinnen im Netzwerk der Senioren-Assistenten unterstützen die Teilnehmer/innen bei der Gewinnung von Kunden. Senioren-Assistenten können  ihr Profil in das Vermittlungsportal www.die-senioren-assistenten.de einstellen. Sie haben so die Chance, von Angehörigen und Senioren gefunden zu werden.

Resümée

Das Gesamtkonzept mit allen fünf Bausteinen bietet allen qualifizierten Senioren-Assistenten einen guten Start für die Etablierung in der professionellen Seniorenbetreuung auf dem Markt sowie auf dem Arbeitsmarkt.

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